Mind@Benediktushof 2019

23.-25. Juni - Wir freuen uns auf Dich!

Redner

Auf der MIND Konferenz werden drei Ebenen betrachtet: das Individuum, die Organisation und die Gesellschaft.
Wir laden dazu Speaker aus der Wissenschaft, der Unternehmenspraxis und Lehrer der großen Weisheitstraditionen ein.
Wir freuen uns auf Philosophen, Glücks-Forscher, Meditations-Lehrer, Ökonomen, Aussteiger, Querdenker, herausragende Führungskräfte…


Anna Kaiser
Anna Kaiser

Anna ist Geschäftsführerin von Tandemploy, einer jungen Firma, die seit 2014 die Arbeitswelt auf den Kopf stellt. Das mittlerweile 20-fach ausgezeichnete Berliner Unternehmen entwickelt Software, die Mittelständler wie Konzerne beim gelungenen Wissenstransfer sowie der Flexibilisierung ihrer Strukturen und Arbeitsmodelle unterstützt - und sie damit fit macht für die digitale Transformation. In der eigenen Firma lebt Anna vor, wie andere Arbeit aussehen kann: Sie selber teilt sich die Geschäftsführung im Jobsharing, alle Mitarbeiter*innen arbeiten in flexiblen Arbeitsmodellen und interdisziplinären Teams, zuletzt hat sie die starre 40-Stunden-Stelle bei Tandemploy abgeschafft. Ihr Anliegen einer vernetzten, innovativen und zukunftsgewandten Arbeitswelt diskutiert sie auch auf höchster politischer und gewerkschaftlicher Ebene.

Maren Urner
Maren Urner

Maren Urner ist fasziniert von der Frage, was Menschen motiviert und wie wir es schaffen, eine gerechte und nachhaltige Zukunft für alle zu schaffen. Sie studierte Kognitions- und Neurowissenschaften in Deutschland, Kanada und den Niederlanden und promovierte am University College London. 2016 gründete sie Perspective Daily mit, das erste werbefreie Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus. Seit April 2019 ist sie Dozentin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln.

Christian Dittrich-Opitz
Christian Dittrich-Opitz

Christian begann als Jugendlicher, autodidaktisch ganzheitliche Gesundheitslehren und Naturwissenschaften zu studieren. Er heilte sich von einer als unheilbar eingestuften Deformation der Wirbelsäule und gibt seine Erkenntnisse seit 1990 als Seminarleiter und Autor weiter. Er ist der Begründer der Befreiten Ernährung, der Befreiten Atmung sowie des Lernsystems „Lernen wie ein Genie“. Durch seine Begegnungen mit außergewöhnlichen Lehrern des Taoismus und der indischen Heilkünste und Bewusstseinsarbeit war es Christian möglich, alte Geheimnisse dieser Lehren auf zeitgemäße Weise zugänglich zu machen. Er verfügt über umfassende Kenntnisse des Sanskrit, der vedischen und südindischen Siddha – Lehren und der inneren Kampfkünste.

Jos de Blok
Jos de Blok

In his TEDxTalk a nurse presents how he helps simplifying organizational structures in healthcare. He explains how he succeeded in encouraging trust, while integrating simplification offers a great deal more for society than bureaucratic and pyramidal organizations, making daily work more meaningful and sustainable.

Jos de Blok received the 2014 RSA Albert Medal for his work as founder of Buurtzorg, a transformational new model of patient centered community health care focused on facilitating and maintaining independence and autonomy.

Jos ist Gründer von Buurtzorg, ein neues Model einer Patienten-zentrierten Gesundheits-Organsiation. Das Model ist darauf ausgelegt, Unabhängigkeit und Autonomie aller Stakeholder zu erhalten. Dieses Beispiel zeigt, inwiefern Vertrauen und flache Hierarchien statt Bürokratie und pyramidale Organisationen, die tägliche Arbeit der Pflegenden bedeutungsvoller und nachhaltiger macht.

Jürgen Dawo
Jürgen Dawo

Jürgen ist Geschäftsführer bei Town&Country International. Er eröffnete im März 2017 das WaldResort am Nationalpark Hainich und bietet nach einem selbst erlittenen Burn-out nun ein innovatives Konzept für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter an, das dabei hilft, längere Erschöpfungsphasen von Anfang an zu vermeiden. Naturerleben beim Waldbaden, nach dem Prinzip des Japanischen ShinrinYoku, sorgt für professionelle Entschleunigung und die richtigen Werkzeuge im Alltag.

Vivian Dittmar
Vivian Dittmar

Vivian Dittmar ist anerkannte Querdenkerin zum Thema emotionale Intelligenz, Autorin mehrerer Bucherfolge und Gründerin der Be the Change Stiftung. Als Beraterin beim Terra Institute begleitet sie Unternehmen in Transformationsprozessen, in deren Mittelpunkt stets die Neuausrichtung auf eine zukunftsfähige Wirtschaftsweise steht.

Paul J. Kohtes
Paul J. Kohtes

Paul gründete eine der erfolgreichsten PR-Agenturen Europas (heute Pleon Ketchum) und wurde als erster Deutscher in die Hall of Fame des Internationalen PR-Agenturen-Verbandes aufgenommen. Auf der Suche nach innerem Gleichgewicht entdeckte er vor über 30 Jahren die Meditation für sich. Der Wirtschaft wollte er dabei jedoch nie den Rücken kehren, sondern machte es sich zur Aufgabe, beide Welten miteinander zu verbinden. Paul leitet seit vielen Jahren weltweit Meditationsseminare und ist Initiator des erfolgreichen Führungskräfteprogramms »Zen for Leadership«.

Blanche Kommerell
Blanche Kommerell

Als Kind DDR Schauspielerin. Im Jahr 1990 gründete Blanche das Studententheater der Universität Witten/Herdecke. Für Ihre Studierenden der Wirtschaft & Medizin entwickelte sie eine eigene Methode der Sprecherziehung, die sich inzwischen bundesweit in unterschiedlichen Kontexten großer Anschlussfähigkeit erfreut. Für ihre Arbeit wurde Kommerell 2008 mit dem Deutschen Sprachpreis ausgezeichnet.

Peter Bostelmann
Peter Bostelmann

Peter ist Wirtschaftsingenieur, Coach, Trainer sowie Gründer der „Global Mindfulness Practice“ der SAP SE. Unter seiner Leitung werden seit 2012 achtsamkeitsbasierte Trainings, wie das Search-Inside-Yourself-Programm, sowie eine Vielzahl von Angeboten zum regelmäßigen Praktizieren weltweit bei der SAP ausgerollt.

Dr. Alexander Poraj
Dr. Alexander Poraj

Alexander, geboren 1964, studierte katholische Theologie in Freiburg und Granada (Spanien) mit Schwerpunkt Religionswissenschaften.
Er arbeitete unter anderem als Geschäftsführer der psychosomatischen Fachakutklinikgruppe Oberbergkliniken GmbH, in der Pape Consulting AG und bei Böhringer Ingelheim. Zuletzt gründete er in Spanien die Akademie der Psychosophie, in der er Menschen und Gruppen auf dem spirituellen Weg begleitet.
Alexander Poraj ist Zen-Meister der Zen-Linie 'Leere Wolke' und von Willigis Jäger ernannter Kontemplationslehrer. Er ist spiritueller Leiter des Benediktushofes und Vorstandsvorsitzender der 'West-Östliche Weisheit – Willigis Jäger Stiftung'.

Stephane Seckin
Stephane Seckin

Nach seiner Kampfkunst-Karriere als 3-facher Europameister im vietnamesischen Kampfsport Qwan Ki Do entwickelte er in den folgenden Jahren eine immer tiefere Beziehung zu asiatischen Heilkünsten. Zu seinen Fachgebieten zählen TCM, Qi Gong und Thai Yoga Massage. Dazu unternahm er mehrere Studienreisen nach China, Thailand, Sri Lanka und Indien. 1988 begann ein faszinierender Weg aus Kampfkunst und Heilarbeit.

René Träder
René Träder

Seit rund 20 Jahren moderiert er im Radio. Nach ungefähr 8 Jahren hat er seine Festanstellung gekündigt, weil er Psychologie studieren wollte. Sein Schwerpunkt ist die Arbeits- und Organisationspsychologie. Inzwischen ist er selbständig und übt beide Berufe aus, häufig auch in Kombination.

Frank Huppertz
Frank Huppertz

Frank Huppertz ist Divisionsleiter und Prokurist einer weltweit agierenden Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsfirma - die Kiwa N.V. aus den Niederlanden. Durch eine persönliche Lebenskrise vor mehr als 10 Jahren fand er den Weg zum Zen. Durch die dort gemachten Erfahrungen angeregt, studierte er berufsbegleitend die Themen “Spiritualität und Interkulturalität” in Freiburg und beschäftigte sich in diesem Rahmen vor allem mit dem Thema “Zen in der Wirtschaft”. Zur Zeit absolviert er eine Ausbildung zum MBSR-Lehrer. Sein Bestreben ist es Achtsamkeit in den Berufsalltag zu integrieren und vorzuleben, ohne hierbei zu missionieren. Seine persönliche Zen-Praxis ist “Kado”, der Blumenweg, auch bekannt als Ikebana.

Blandina von Collande
Blandina von Collande

Lehrerin für Taiji-Chan und Qigong seit 1988. Aus- und Weiterbildungen in Taiji bei Peter Yang und in der Taiji-Chan-Schule bei Jürgen Kuhn. Psychotherapeutische Fortbildung bei Hunter Beaumont. Zenlehrerin der Zen-Linie "Leere Wolke" (Willigis Jäger), lebt und arbeitet am Benediktushof.

Niklas Jansen
Niklas Jansen

Niklas Jansen ist ein Unternehmer aus Berlin. Er ist der Mitgründer von Blinkist, einem Unternehmen, das die wichtigsten Gedanken aus den besten Sachbüchern des Marktes destilliert und in kurze Wissenspakete für mobiles Lesen verpackt. Er gründete Blinkist mit der Vision, Produkte zu schaffen, die es Menschen ermöglicht, ihre persönlichen und professionellen Ziele zu erreichen und produktiver und glücklicher zu werden. Blinkist zählt heute mehr als 10 Millionen Nutzer weltweit und wurde 2018 zu einem der 25 besten Arbeitgeber unter Start-ups in Deutschland gewählt.

Lisa Stopik-Labede
Lisa Stopik-Labede

Lisa Stopik-Labede ist Mentorlehrerin und Teil des Spirit Yoga Management Teams. Die studierte Sport Managerin unterrichtet seit 2009 Yoga. Nach langjährigen Eintauchen in die Yogawelt im In- und Ausland, hat sie in der Klarheit und Direktheit des Spirit Yoga Stils, ihr Zuhause gefunden. Atmung, kraftvolles Körperbewusstsein und Achtsamkeit stehen im Vordergrund und so zeigt sie in ihren Klassen einen Weg auf, eine starke und kraftvolle Verbindung zu sich selbst zu finden – oder wie es im Spirit Yoga heißt: wieder Zuhause anzukommen.

Mirko Dismer
Mirko Dismer

Mirko ist Design Thinking Coach und leitet den Bereich Wissensmanagement in der von Oliver Bierhoff geführten Direktion Nationalmannschaften & Akademie. Die DFB-Akademie gilt als Leuchtturmprojekt im internationalen Spitzensport und das neue sportliche Zuhause des deutschen Fußballs. Als Dienstleister und Impulsgeber vernetzt die Akademie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Sport, um den Fußball und seine Top-Akteure (Trainer, Spieler und Manager) weiterzuentwickeln. In seiner Funktion arbeitet Mirko mit seinem Team auch an konkreten Innovationen für die Nationalmannschaften. Im Zentrum steht dabei die Etablierung einer von innen gelebten und offenen Innovationskultur.

Programm

Alle Redner sind bestätigt. Die Agenda & Themen sind jedoch vorläufig und werden gemeinsam mit den Rednern bis zur Konferenz finalisiert. Aktuellere Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht!

Sonntag

ab 16:00 Uhr

Akkreditierung und Abendessen

Anreise

Wir freuen uns, wenn Sie am Sonntag in Ruhe vor 18:00 Uhr anreisen, um dann zum Auftakt gemeinsam Abend zu essen.

18:30 Uhr
Impuls

Pragmatische Lösungen für einen humanitären Umgang mit dem digitalen Wandel

Anna Kaiser

19:15 Uhr
Impuls

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang: Wie wir mit unserem Steinzeithirn der täglichen Informationsflut begegnen

Maren Urner

20:20 Uhr
Praxis

Warum Achtsamkeit in der Wirtschaft – eine Einführung in die Meditation

Alexander Poraj

Montag

06:30 Uhr
Praxis

Morgen Praxis

Zen Meditation

Alexander Poraj

Eine halbstündiges Sitzen in Stille, um den Tag zu beginnen.

QiGong

Stephane Seckin

Qi Gong sucht nach dem Ursprung der Bewegung. Ich kann mich bewegen, aus einem Impuls heraus, aber woher kommt dieser Impuls? Ich kann bewegt werden, aber wer bewegt mich dann? Durch Qi Gong komme ich in eine fließende Kommunikation mit den Kräften in mir und der äußeren Natur. Ganz in der Übung vertieft, werde ich Teil dieses unglaublichen lebendigen Organismus, den wir Natur nennen. Ich werde bewusster Teil dieses Kräftespiels. Die Faszination dieses tiefstillen Lebendigseins möchte Stephane in seinem Kurs vermitteln.

Spirit Yoga

Lisa Stopik-Labede

Spirit Yoga gehört mit drei Standorten in Berlin zu den größten Yogaschulen Europas. Das Konzept von Spirit Yoga folgt einer aufgeklärten Sichtweise: Den modernen Blick auf die Praxis hat die Gründerin Patricia Thielemann geprägt. Die fließende Übungsform von Spirit Yoga ist von den dynamischen Power- und Vinyasa-Flow-Yoga Schulen aus den USA beeinflusst und wurde in den letzten zwei Jahrzehnten von Patricia Thielemann zu einem ganz eigenen Ansatz weiter entwickelt. Heilsam und herausfordernd, meditativ und dynamisch – so gelingt es, Gegensätze zu vereinen und eine eigene Identität zu schaffen. Der Ansatz ist aufgeklärt und zugewandt, der Unterricht folgt einer klaren Struktur und vermittelt eine lebensbejahende Einstellung, die darauf ausgerichtet ist , Ziele zu verwirklichen. Spirit Yoga zeigt, wie die reiche Tradition in eine zeitgemäße Methode übersetzt werden kann.

Taiji-Chan

Blandina von Collande

TAIJI CHAN ist ein eigener Taiji-Übungsweg - im Gegensatz zum klassischen Taiji Chuan üben wir die Form mit hoher nach innen gerichteteter Aufmerksamkeit.
Durch die Harmonisierung von Körper und Geist können wir - fernab von Hektik, Stress und Alltag - Ausgeglichenheit und Ruhe erfahren.

08:45 Uhr
Keynote

Warum SAP meditiert

Peter Bostelmann

10:00 Uhr
Workshops

Workshops

Kulturelle Rituale für eine zukunftsfähige Organisation

Niklas Janssen & Mirko Dismer

Die Unternehmenskultur beeinflusst maßgeblich das Denken und Handeln einer Organisation und ist damit der entscheidende Faktor für den Erfolg einer Unternehmung. Rituale können helfen Kultur sowie Verhaltens- und Denkweisen zu gestalten.
Im Profisport oder auch in der Kunst sind gezielt entwickelte Rituale zur Steigerung der Leistung und Kollaboration allgegenwärtig, wieso also auch nicht in Unternehmen? Anders als Prozesse sind Rituale zielgerichtete und sich wiederholende Handlungen, die einem konkreten Auslöser folgen und ein Verhalten erzeugen. In Zeiten von Selbstbestimmung und Empowerment sind kulturelle Rituale der Weg, eine Organisation zukunftsfähig und selbständig aufzustellen.
In diesem Workshop besprechen wir was Rituale sind und was diese im Organisationsumfeld bedeuten. Jeder Teilnehmer lernt, auch unter Zuhilfenahme verschiedener Kreativitätstechniken, ein Ritual zu entwicklen um ein bestehendes Problem zu lösen oder ein neues Verhalten zu erzeugen, was direkt eingeführt und getestet werden kann.

Wie kultiviere ich Kraft, Mut und Ausdauer, um Achtsamkeit in Organisationen zu bringen?

Peter Bostelmann

Achtsamkeit in eine Organisationen zu bringen ist keine leichte Aufgabe. Es kann sich wie ein lange andauerndes Schwimmen gegen den Strom anfühlen. Es kostet viel Energie und erfordert Ausdauer sowie Gleichmut. Ich werde oft gefragt, woher ich diese Energie nehme und ich möchte hier einige persönliche Erfahrungen teilen.
Wie ein Olympischer Athlet über viele Jahre täglich seinen Körper und seinen Geist für die sportliche Höchstleistung kultivieren muss, müssen auch wir als ‚Mindful Leader‘ in täglichen Übungen unseren Köper, sowie unser Herz und unseren Geist sowie deren Integration kultivieren.
In diesem Workshop möchte ich in individuellen und gemeinsamen Übungen Impulse geben, wie wir durch verschiedene Praktiken unsere Courage, Leidenschaft und Kraft kultivieren und zugleich noch mehr Gelassenheit finden können. Ziel des Workshops ist es, für den langen Weg mehr Achtsamkeit in Organisationen zu bringen, mit neuen Praktiken und Erkenntnissen ein wenig besser gewappnet zu sein.

Selbstverbesserung, Selbstentwicklung oder Selbstmanipulation: Eine kleine Unterscheidung der Geister

Alexander Poraj

Wir würden uns gerne selbstentwickeln. Unter ein paar Vorbehalten auch noch besser werden wollen. Aber wer möchte schon manipuliert werden? Natürlich keiner. Was ist aber, wenn wir der Täter und das Opfer zugleich sind? Würden wir es wirklich bemerken, wenn wir es selbst täten und wenn ja, dann woran?

Wann ist eine Selbstverbesserung eine Manipulation und wann ist eine scheinbare Manipulation eine Weiterentwicklung? Wo liegen die Kriterien? Wer macht sie? Wer hält sie ein und weshalb?

In diesem Workshop werden wir diesen Fragen nachgehen und eine kleine Handkarte des ganz persönlichen Umgangs mit uns selbst erstellen.

Alles ist subjektiv und emotional (und das ist gut so!)

Maren Urner

Von klein an wird uns eingebläut "objektiv" und "rational" zu sein. Denn wer "subjektiv" und "emotional" ist, signalisiert Schwäche und eine vernebelte Sicht. Falsch! Denn Objektivität ist nichts anderes als eine Fata Morgana. Eine Fata Morgana, die, wenn wir sie nicht als solche erkennen, sogar unsere Demokratie bedroht. Warum es nicht nur wichtig, sondern notwendig ist, unsere eigene Voreingenommenheit anzuerkennen und "zu feiern" - darum geht es im Workshop mit Neurowissenschaftlerin, Autorin und Gründerin von Perspective Daily Maren Urner.

11:45 Uhr
Keynote

Transrationales Denken als Schlüssel zu ganzheitlichem Erfolg

Vivian Dittmar

14:30 Uhr
Workshops

Praxis

Spirit Yoga

Lisa Stopik-Labede

Spirit Yoga gehört mit drei Standorten in Berlin zu den größten Yogaschulen Europas. Das Konzept von Spirit Yoga folgt einer aufgeklärten Sichtweise: Den modernen Blick auf die Praxis hat die Gründerin Patricia Thielemann geprägt. Die fließende Übungsform von Spirit Yoga ist von den dynamischen Power- und Vinyasa-Flow-Yoga Schulen aus den USA beeinflusst und wurde in den letzten zwei Jahrzehnten von Patricia Thielemann zu einem ganz eigenen Ansatz weiter entwickelt. Heilsam und herausfordernd, meditativ und dynamisch – so gelingt es, Gegensätze zu vereinen und eine eigene Identität zu schaffen. Der Ansatz ist aufgeklärt und zugewandt, der Unterricht folgt einer klaren Struktur und vermittelt eine lebensbejahende Einstellung, die darauf ausgerichtet ist , Ziele zu verwirklichen. Spirit Yoga zeigt, wie die reiche Tradition in eine zeitgemäße Methode übersetzt werden kann.

Zen Meditation

Paul Kohtes

Zazen bezeichnet eine Meditations­technik des Zen-Buddhismus. Diese soll Körper und Geist zur Ruhe bringen und den Boden für mystische Erfahrungen wie Kenshō oder Satori bereiten. Alexander wird nach einer kurzen inhaltlichen Hinführung eine Meditation in Stille anleiten.

QiGong

Stephane Seckin

Qi Gong sucht nach dem Ursprung der Bewegung. Ich kann bewegen, aus einem Impuls
heraus, aber woher kommt dieser Impuls? Ich kann bewegt werden, aber wer bewegt
mich dann? Durch meine intensive Beschäftigung mit Kampfkunst, forsche ich nach
der Ursache dieses Bewegtseins. Eines Bewegtseins, das sich zwischen den Polen
der bewussten Handlung und der stillen Beobachtung entfaltet. Durch Qi Gong komme
ich in eine fließende Kommunikation mit den Kräften in mir und der äußeren
Natur. Ganz in der Übung vertieft, werde ich Teil dieses unglaublichen
lebendigen Organismus, den wir Natur nennen. Ich werde bewusster Teil dieses
Kräftespiels. Diese Faszination dieses tiefstillen lebendig Seins möchte ich in
den Workshops vermitteln.

Freude am Sprechen

Blanche Kommerell

Wie sehr achten wir im Alltäglichen auf unsere Sprache?
Aufgrund langer Arbeitstage wird, in den meisten Fällen wohl unbewusst, die Sprache, besser die Aussprache, vernachlässigt. Wie können Menschen sich die Freude an der eigenen Stimme, am Klang der Sprache, eben der Artikulation, am Auftreten bei entsprechenden Anlässen wieder bewusst machen? Das Interesse am eigenen Stimmklang fördert die Freude am Sprechen.

Der Kurs richtet sich an diejenigen, die Freude an einer guten Aussprache, an einer richtigen Körperhaltung und der damit verbundenen Präsenz haben. Anhand von Übungen, z. B. mit dem eigenen Namen, kann erkennbar werden, wie die Ausstrahlung durch bewusste Stimmführung und Körperpräsenz im Raum verbessert werden kann.

16:30 Uhr
Wanderung

Natur-Exkursion

Jürgen Dawo

20:00 Uhr
Erzählsalon

1001-Nacht-Geschichten vom Dax

Paul Kohtes

Dienstag

6:30 Uhr
Praxis

Morgen Praxis

Spirit Yoga

Lisa Stopik-Labede

Spirit Yoga gehört mit drei Standorten in Berlin zu den größten Yogaschulen Europas. Das Konzept von Spirit Yoga folgt einer aufgeklärten Sichtweise: Den modernen Blick auf die Praxis hat die Gründerin Patricia Thielemann geprägt. Die fließende Übungsform von Spirit Yoga ist von den dynamischen Power- und Vinyasa-Flow-Yoga Schulen aus den USA beeinflusst und wurde in den letzten zwei Jahrzehnten von Patricia Thielemann zu einem ganz eigenen Ansatz weiter entwickelt. Heilsam und herausfordernd, meditativ und dynamisch – so gelingt es, Gegensätze zu vereinen und eine eigene Identität zu schaffen. Der Ansatz ist aufgeklärt und zugewandt, der Unterricht folgt einer klaren Struktur und vermittelt eine lebensbejahende Einstellung, die darauf ausgerichtet ist , Ziele zu verwirklichen. Spirit Yoga zeigt, wie die reiche Tradition in eine zeitgemäße Methode übersetzt werden kann.

QiGong

Stephane Seckin

Qi Gong sucht nach dem Ursprung der Bewegung. Ich kann bewegen, aus einem Impuls heraus, aber woher kommt dieser Impuls? Ich kann bewegt werden, aber wer bewegt mich dann? Durch Qi Gong komme ich in eine fließende Kommunikation mit den Kräften in mir und der äußeren Natur. Ganz in der Übung vertieft, werde ich Teil dieses unglaublichen lebendigen Organismus, den wir Natur nennen. Ich werde bewusster Teil dieses Kräftespiels. Diese Faszination dieses tiefstillen lebendig Seins möchte Stephane in seinem Kurs vermitteln.

Zen Meditation

Alexander Poraj

Eine halbstündige Zen Meditation um den Tag zu beginnen.

Taiji-Chan

Blandina von Collande

TAIJI CHAN ist ein eigener Taiji-Übungsweg - im Gegensatz zum klassischen Taiji Chuan üben wir die Form mit hoher nach innen gerichteteter Aufmerksamkeit.
Durch die Harmonisierung von Körper und Geist können wir - fernab von Hektik, Stress und Alltag - Ausgeglichenheit und Ruhe erfahren.

8:40 Uhr
Impuls

Humanität über Bürokratie

Jos de Blok

09:30 Uhr
Workshops

Workshops

Wie Konflikte fruchtbar werden

Paul Kohtes

Das Zen hat seinen Ursprung in Asien. Deshalb denken viele, es habe etwas mit Harmonie zu tun. Tatsächlich ist ja das Loslassen eine zentrale Erfahrung der Zen-Meditation. Da erwartet man zunächst mit einiger Berechtigung, Zen ist doch wohl nicht so richtig Business-tauglich.
Allerdings hat das Zen auch eine andere Seite, nämlich die der radikalen Entschiedenheit: Wenn der Zen-Meister im alten China eine Katze durchtrennt, weil sich zwei Mönchsgruppen um sie streiten...Diese und weitere verrückte Zen-Geschichten werde ich in diesem Workshop vorstellen. Und wir wollen gemeinsam versuchen, herauszufinden, welche Erkenntnisse wir daraus vielleicht für die Konflikt Bearbeitung im Unternehmen gewinnen können. Wir wechseln dabei von den Bildern der Geschichten - zur Stille - und zum assoziativen Austausch.

Nenn's nich Achtsamkeit, tu's einfach - Davon Achtsamkeit in eine Organisation zu tragen

Frank Huppertz

Der Achtsamkeitshype ist omnipräsent. Aber scheinbar ist es gerade in konservativen Firmenstrukturen schwer, diesen Weg in der Arbeitswelt zu leben. Mit diesem Workshop möchte ich meine Erfahrungen, Achtsamkeit in Unternehmen einzubringen, mit den Teilnehmern teilen und neue Ideen erarbeiten. Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Ich erlebe es so, dass man es nicht Achtsamkeit nennen darf, sondern es einfach tun sollte. Das kann sowohl das eigene Verhalten im Umgang mit Kollegen und Mitarbeitern sein, als auch hier und da eine kleine Achtsamkeitsübung - und wenn es nur die eine Minute der Stille vor einer Sitzung ist. Wenn die Achtsamkeit das bewirkt, was die vielfältige Literatur beschreibt, dann wird es sich schon von selbst ergeben, wenn nicht, war's nur eine vorübergehende Erscheinung.

Konflikte als Tor zu einem neuen Bewusstsein

Vivian Dittmar

Neben dem guten Umgang mit emotionalen Altlasten sind Konflikte die größte Herausforderung auf dem Weg in ein neues Beziehungsparadigma. Wenn überholte Machtstrukturen ausgedient haben, ist nicht mehr klar vorgegeben, wer das Sagen hat. In vielen Beziehungen stehen seitdem mehr oder weniger subtile Machtspiele an der Tagesordnung. Oder Konflikte werden einfach ausgeblendet. Die Tatsache, dass die wenigsten in der Kindheit einen konstruktiven Umgang mit Konflikten gelernt haben, macht die Sache nicht gerade besser.
Dabei können Konflikte das berühmte Salz in der Suppe einer Beziehung sein. Und zwar nicht in Form von anstrengenden, kathartischen Dramen, sondern weil sie immer wieder das Neue, das Unbekannte und damit auch das Aufregende in das Miteinander einladen.
Doch wie gelingt es uns, Konflikte fruchtbar werden zu lassen? Welche Haltung braucht es und wie können wir diese entwickeln? Welche Praktiken können uns helfen, klarer zu werden im Kontakt mit uns selbst und anderen? Und wie können wir gut mit den Ängsten umgehen, die Konflikte in uns hervorrufen?

Lebensenergien

Christian Opitz

Aus der taoistischen Tradition stammt eine Unterscheidung zwischen äußerer Kraft = der Fähigkeit, Widerstand zu überwinden und innerer Kraft = die eigene Kraft so zu organisieren, dass weniger Widerstand auftritt. Innere Kraft auf der Ebene des Körpers ist nachhaltig gesund und kann bis ins hohe Alter kultiviert werden. In diesem Workshop werden konkrete Erfahrungen des inneren Kraftpotenzials des Körpers vermittelt.

11:10 Uhr
Keynote

Wenn ich mache, dann bin ich. Wer bin ich aber, wenn ich „Nichts“ mache?

Alexander Poraj

11:50 Uhr
Arbeits-Session

Nimm was mit

René Träder

13:30 Uhr

Ende

Ort

Benediktushof

Seminar- und Tagungszentrum GmbH
Klosterstraße 10
97292 Holzkirchen/Unterfrank

KONFERENZ FINDET AUF DEUTSCH STATT

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Wir freuen uns Dich im Juni 2019 kennenzulernen

Early Bird bis :31.03.2019:
€ 980,- zzgl. MwSt.

ab 01.04.2019:
€ 1.280,- zzgl. MwSt.

jeweils zzgl. Unterkunft/Verpflegung.

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